Burg/Laage (ddp). Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) verteidigt die geplante Bundeswehrreform. Entscheidend sei dabei nicht die Kassenlage, sondern die sicherheits- und die verteidigungspolitische Realität, sagte der Minister am Dienstag bei einem Truppenbesuch in Burg bei Magdeburg. Notwendig sei eine "zukunfts- und verfassungsfeste Wehrreform. Guttenberg räumte eine, derzeit sei die Bundeswehr unterfinanziert und nicht entsprechend ausgerüstet. Er sei dankbar für jeden Hinweis über die Ausrüstung aus der Truppe. Guttenberg besuchte das Logistikregiment 17 in Burg. Dort informierte er sich über die Ausbildung der Einheit für den Einsatz in Afghanistan. Rund 200 Soldaten des in Burg stationierten Bataillons werden ab November für vier Monate die internationalen Schutztruppe ISAF am Hindukusch unterstützen.
„Ich bin in großer Sorge,
dass mit solchen intoleranten Angriffen
das Verhältnis zwischen Christen und Muslimen in vielen Teilen der Welt gefährdet wird.“
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch, über die angekündigte Koran-Verbrennung in den USA